Menü zum Valentinstag,
Montag, den 14. Februar 2012
Zweierlei vom Lachs
(Gebeizt und Tatar)
mit Guacamole & Knusper-Canneloni
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Kartoffel-Lauch-Suppe
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Goldbrasse auf Safran-Fenchel
und jungem Lauch
und/oder
In Barolo geschmorte Ochsenbacke
mit Selleriepüree und Thai-Spargel
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Tonkabohnen Creme brulée
Mango-Ragout und Schokoladeneis
Menü mit 5 Gängen € 59,-
Menü mit 4 Gängen € 42,- (wahlweise
Goldbrasse oder Ochsenbacke als Hauptgang)
Um Reservierung wird gebeten: 089 2608518
(Änderungen vorbehalten;-)
Valentinstag - neumodisches Zeug aus Amerika? Mitnichten! Der Heilige Valentin, der am 14. Februar Namenstag hat, war Italiener - das spricht schon mal für gutes Essen. Doch was hat den Mann, der im 3. Jahrhundert nach Christus Bischoff war, denn nun eigentlich wirklich so berühmt gemacht? Die Antwort: Er soll - der Sage nach - Verliebte trotz eines entsprechenden Verbots des Kaisers Claudius II. christlich getraut haben. Zudem schenkte er den frisch verheirateten Paaren stets ein paar Blumen aus seinem eigenen Garten. Die Ehen, die er schloss, standen der Überlieferung nach immer unter einem guten Stern. Kein Wunder, dass sich sein Name so zum Gewährsmann für eine gut gezimmerte Beziehungskiste entwickelte....
Aber halt - das ist noch nicht alles. Der 14. Februar fällt nämlich auch mit dem Feiertag der römischen Göttin Juno zusammen, der Frau des Jupiter. Die war selbstverständlich Schutzpatronin der Ehe. Daher besuchten junge Mädchen an diesem Tag den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl zu holen. Mehr noch: Auch die Chinesen haben so einen Tag und nennen ihn Qixi, bei den Japanern heißt er Tanabata. Dort findet er zwar nicht am 14. Februar statt, aber das Bedürfnis, mal einen Tag der Liebe und der Freundschaft zu widmen, findet sich offenbar überall...
Dass sich der "Valentines Day" für uns so amerikanisch anfühlt, liegt daran, dass der Brauch ab dem 15. Jahrhundert in England sehr populär wurde. Britische Auswanderer brachten ihn nach Amerika, und von dort kam er in den fünfziger Jahren schließlich nach Europa zurück. Woraufhin sich unsere Floristen auf den Anlass stürzten - der Rest ist Geschichte ...
Also wozu sich wehren - gehen Sie lieber schön essen!
Zum Beispiel im
Restaurant Kleinschmidtz!